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Die Anfänge

Michael Scheck (l) und Klaus Kugelmann (r) vor der Dia-Multivisionsanlage


1990 - Die Communication Design Studios Kugelmann & Scheck GmbH wird als GmbH gegründet

Firmensitz ist die Einliegerwohnung eines Zweifamilienhauses in Odenthal, bei Leverkusen. Im gleichen Jahr werden die ersten richtigen Büro und Produktionsräume in der Breidenbachstraße in Leverkusen bezogen, unmittelbar neben dem Bayer-Werk. Eine E6-Entwicklungsmaschine wird angeschafft, eine Jobo ATL 1, und wird in ein Flightcase eingebaut.

Als mobiles Produktionsstudio wird ein Mercedes 814 mit speziellem Aufbau angeschafft, das ehemalige Repromobil von Agfa. Hiermit geht es im Sommer 1990 nach London für die Erstellung der zweiten Eurepro-Multivision. Das Fünf-Sterne-Hotel in der Londoner Innenstadt duldet unsere ATL-1 Maschine nicht im Zimmer, obwohl wir uns sehr viel Mühe gegeben haben die Wasserzuleitung non-destruktiv an die Dusche anzuschließen. Wir müssen mit unserem Labor umziehen und entwickeln unsere Filme vor der Türe des Hotels auf der Straße.

Ohne Kundenauftrag erstellt CDS die Panorama-Multivision „Japanischer Garten“. Hierfür komponierte und spielte der Australier Jim Franklin den Sound-Track. Bei dem Munich Multimedia Festival wird die Schau erstmals gezeigt und erhält eine Auszeichnung. Jim Franklin spielte dabei die traditionelle japanische Flöte Shakuhachi live zu dem Soundtrack.


1992 - CRT-Diabelichter

Mit dem Mac und Powerpoint und später Aldus Persuasion werden Grafiken und Charts gestaltet und erstellt und auf Dias ausbelichtet, sowohl für die eigenen Dia-Multivisionen als auch als Speaker-Support-Dias für Geschäftsleute.

Für die Belichtung werden verschiedene Dienstleister in und um Köln ausprobiert, jedoch fehlt die Flexibilität und notwendige Qualität. Um die notwendige Unabhängigkeit zu erlangen, wurde beschlossen auch hier zu investieren: Es wurde ein CRT-Diabelichter gekauft, das damalige Spitzenmodell, eine Agfa-Matrix-Forte mit einem Oxberry Cine-Slide-Kameraaufsatz.

Um die große Kapazität auch gut auslasten zu können, wurde die Maschine nicht nur für eigene Belichtungen verwendet: Der Belichtungsservice war geboren. Auch die Grafikerstellung nimmt zu. Mit dem Grafiker Ralf Hebecker bekommt CDS seinen ersten "richtigen" Angestellten.


Erstes fahrendes Geschäft

Mobiles Produktionsstudio für Dia-Multivision von 1991 bis 1995, vorher als rollende Dunkelkammer "Repromobil" für Agfa unterwegs


1994 - CSI Fire 1000

Der Belichtungsservice wird durch die Anschaffung eines CSI Fire 1000 Großformat-Diabelichters erweitert, der später durch den CSI Lightjet ersetzt wird. Mit dem Fire können Dias und Negative im Format 8x10inch mit einer Auflösung von 50 Linien/mm belichtet werden, mit dem Lightjet 80 Linien/mm. Die Anschaffung ist mit rund 300.000DM die bisher größte in der Firmengeschichte.


1996 - Neue Räume

Auf Grund der starken Expansion werden im Herbst 1996 neue Räume benötigt. CDS zieht um in die frisch renovierten Räume in der Reuschenberger Mühle in Leverkusen Bürrig.


1998 - Auszubildende

CDS bildet 5 Auszubildende zum Mediengestalter Druck aus.


2000 - Fusion

Fusion mit der Opladener Werbeagentur DIE WERBER GMBH. Der Name wird mit einer kleinen Änderung beibehalten: CDS heißt jetzt Communication Design Services. Mit der Fusion kommt auch die neue Corporate Identity und das springende Männchen im Firmenlogo geht in den Ruhestand. Durch die Fusion wird der Bereich klassische Werbung konsequent ausgebaut.

In der Außendarstellung wird der Unitgedanke in den Vordergrund gestellt: Die Units sind Klassische Werbung, Präsentations Service, Digital Services, Neue Medien und Event-Service. CDS hat jetzt mehr als 60 Mitarbeiter und Auszubildende und arbeitet an zwei Standorten.

Traurige Sache: Die RIPs rippen Ihr letztes PostScript, die Belichter machen ihr letztes Dia, die E6 und C41 Hostert-Entwicklungsmaschinen transportieren ihren letzten Hänger durch die Bäder. Dann werden die Maschinen abgeschaltet, endgültig. Die Diabelichtung, mit der wir fast ein Jahrzehnt erfolgreich waren, ist zum Exoten geworden und wurde wegen mangelnder Rentabilität aufgegeben.

Der Trost dafür: CDS entwickelt auf Basis eines 12 Meter langen Reisebusses den "Event-Bus", eine Mischung aus Ü-Wagen, Grafikstudio und Konferenzmobil.


2002 - CDS und seine fünf Units

Um den Herausforderungen des Marktes besser begegnen zu können, beschließt CDS seine fünf Units in eigenständige Firmen aufzuteilen. Die Units Klassische Werbung, Digital Services und Präsentationsservice werden zur (klassischen) Full-Service-Kommunikationsagentur
"TasteOne Communications GmbH".

Der Bereich Neue Medien arbeitet unter der neu gegründeten Firma
"IQI Intelligente Informationssysteme".

Der Event-Service bleibt unter dem Namen CDS tätig, allerdings wird der vollständige Name wieder in Communication Design Studios geändert.